Über mich
Ich höre, was Sie sagen wollen.
Sprechwissenschaftler, Integraler Business Coach, seit 2011 im Seminarraum. Und vermutlich der Einzige in diesem Markt, der Logopädie, IT und Marktstand-Verkauf in einem Lebenslauf vereint.
Zwei Sprachen von Anfang an
Geboren in Russland, mit einem Jahr nach Deutschland. Meine Mutter sprach Russisch mit mir, mein Vater Deutsch. Wer so aufwächst, lernt früh: Derselbe Satz kann zwei verschiedene Dinge bedeuten, je nachdem, wie er gesprochen wird. Ich habe damals nicht geahnt, dass daraus mal ein Beruf wird.
Umwege, die keine waren
Bevor ich Trainer wurde, habe ich in einer Porzellanfabrik gearbeitet, Möbel gebaut, auf Trödelmärkten verkauft, Schlüssel nachgemacht, Parkplätze bewacht, im Biergarten und im Kino gearbeitet und als Rettungsschwimmer am Beckenrand gestanden. Und einmal stand ich vor 400 Leuten und habe Eis erklärt und verkauft.
Klingt nach Zickzack. War aber die beste Schule: Verkaufen lernt man am Marktstand, nicht im Seminar. Menschen lesen lernt man am Beckenrand, wo man in Sekunden entscheiden muss, ob jemand spielt oder untergeht.
Dazwischen: ein halbes Jahr Salamanca, ein halbes Jahr Sheffield, Studium und Arbeit in zwei weiteren Sprachen. Am Ende standen vier Sprachen und ein Abschluss im Fachübersetzen für Englisch und Russisch. Und die Erkenntnis, dass mich an Sprache am meisten interessiert, was zwischen den Wörtern passiert.
Die Stimme als Handwerk
Ich habe Sprechwissenschaft in Halle studiert und danach fünf Jahre als Logopäde gearbeitet. Fünf Jahre mit Menschen, deren Stimme nicht mehr trug. Wer erlebt hat, was es bedeutet, wenn die Stimme versagt, geht anders mit ihr um: Sie ist kein Deko-Element Ihrer Persönlichkeit. Sie ist Ihr wichtigstes Arbeitsinstrument.
Die temporäre Führungskraft
Ab 2011 habe ich als Trainer für große Technologie-Unternehmen gearbeitet und gelernt, komplexe Dinge so zu erklären, dass sie hängen bleiben. Später habe ich fünf Jahre lang bundesweit Kitas zum Thema sprachliche Bildung beraten und mich parallel zum Integralen Business Coach ausbilden lassen (ICF/DBVC, LEAP).
Heute stehe ich rund 110 Tage im Jahr im Seminarraum, für Konzerne und Mittelstand, von Automotive bis Telekommunikation. Ich verstehe mich dabei als temporäre Führungskraft auf Zeit: Ich schaffe Vertrauen in der Gruppe, gebe Impulse, zeige Möglichkeiten und Potenziale. Und dann gehören die Ergebnisse den Teilnehmenden, nicht mir.
Und jetzt: KI
Als KI kam, standen Trainer vor einer Wahl: ignorieren, fürchten oder nutzen. Ich habe mich für Nummer vier entschieden: nutzen und gleichzeitig das stärken, was KI nie können wird. Deshalb läuft in meinen Seminaren heute beides live: KI-Feedback auf Ihre echte Präsentation und Stimmarbeit mit sprechwissenschaftlichem Handwerk. Die Maschine übernimmt die Fleißarbeit. Wir bleiben zuständig für Geschmack, Urteil und Miteinander.
„Menschen durch Stimme, Sprache und Begegnung lebendig machen.“
Das ist der Satz, an dem ich jede Entscheidung messe.
Für wen ich nicht der Richtige bin
Wenn Sie ein Status-Seminar suchen, ein schickes Zertifikat für die Wand, und eigentlich soll sich nichts verändern: Dafür gibt es andere. Ich arbeite mit Menschen, die etwas ausprobieren wollen. Dafür bekommen Sie einen, der rund 110 Tage im Jahr im Seminarraum steht und immer noch jedes Mal Energie mit nach Hause nimmt.
Zahlen & Fakten
Privat
Ich lebe in Halle (Saale), in einer Familie voller Musik. Ich schwimme, fahre Rad und gehe jeden Tag zu Fuß, weil die besten Ideen selten am Schreibtisch kommen.
Lassen Sie uns sprechen.
30 Minuten, kostenfrei, ohne Folien. Sie erzählen, wo Ihr Team steht. Ich sage Ihnen ehrlich, ob und wie ich helfen kann.
Erstgespräch buchen